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26.03.2018
Polizeiliche Kriminalitätsstatistik 2017
Zahl der Straftaten in Kaiserslautern auf nicht akzeptablem hohem Niveau

Bezug:
Rheinpfalz-Artikel „Prävention ist das A und O“ vom 15.03.2018
Rheinpfalz-Artikel „Autoknacker betreiben weiter ihr Unwesen“ vom 21.03.2018
Rheinpfalz-Artikel „31 Scheiben eingeschlagen“ vom 22.03.2018

In der letzten Woche wurde die Polizeiliche Kriminalstatistik 2017 (PKS) vorgestellt. Die CDU-Fraktion hat die Statistik für den Bereich der Stadt Kaiserslautern analysiert und kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Gesamtzahl der Straftaten unverändert auf einem viel zu hohen Niveau bewegt.

Der Fraktionsvorsitzende Walfried Weber:

„Damit dürfen wir uns- auch als Zivilgesellschaft - nicht abfinden. Es ist Aufgabe des Staates seine Bürger und deren Eigentum zu schützen.“

Die CDU-Fraktion fordert alles daran zu setzen Kriminalität noch konsequenter zu bekämpfen – und dies nicht erst seit heute.

Nach Ansicht der CDU-Fraktion, kann der dokumentierte Rückgang bei der Zahl der Wohnungseinbrüche nicht wirklich beruhigen. Auch wenn die Aufklärungsquote im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen ist, so bewege sie sich mit rund 14% weiterhin auf einem miserabel niedrigen Niveau.

Manfred Schulz, stellv. CDU-Fraktionsvorsitzender, meint hierzu:

„Die geringe Aufklärungsquote ist sicherlich auf die zu dünne Personaldecke bei der Polizei zurückzuführen. Zu dem Rückgang bei der Anzahl der gemeldeten Wohnungseinbrüche haben fast ausschließlich die Haus- und Wohnungseigentümer beigetragen, indem sie ihr Hab und Gut besser vor den Einbrechern schützen.“

Auch die Straftaten von Zugewanderten gäben in einigen Bereichen zu denken. Hier müsse man ehrlich und offen analysieren und konkret gegensteuern.

Bemerkenswert sei überdies die Entwicklung der Sachbeschädigungen in der Stadt. Diese seien von 1.319 auf 1.607 Fälle und damit um fast 22% gestiegen. Aktuell trieben wieder Autoknacker ihr Unwesen oder werden Scheiben an Autos und Buswartehäuschen eingeschlagen. Die CDU-Fraktion geht daher nicht davon aus, dass sich diese Zahlen 2018 wesentlich verbessern werden.

Sehr aufschlussreich sei überdies eine Erhebung aus dem Jahr 2016 (veröffentlicht in der Bild am Sonntag vom 26.02.2018), in der alle Straftaten bundesweit umgerechnet wurden auf 100.000 Einwohner. Danach wurden in Kaiserslautern im Jahr 2016 insgesamt 12.221 Straftaten registriert. Damit hatte Kaiserslautern eine höhere Kriminalitätsrate als z. B. Städte wie Mannheim mit 11.583, Ludwigshafen mit 10.009 oder Mainz mit 9.859 Straftaten je 100.000 Einwohnern. Die meisten mittelgroßen Städte in Deutschland liegen zum Teil deutlich unter 10.000 Straftaten je 100.000 Einwohner.

„Das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung in Kaiserslautern ist eben nicht aufgrund diffuser, unbegründeter Ängste beeinträchtigt, wie das oft dargestellt wird. Es gibt zwischen den einzelnen Bundesländern, aber auch zwischen den einzelnen Städten, erhebliche Unterschiede. Die CDU-Fraktion möchte nicht, dass Kaiserslautern ein Kriminalitätsniveau wie in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg oder Bremen erreicht. Weit davon entfernt sind wir allerdings nicht mehr“, so Schulz abschließend.
aktualisiert von Tanja Sturmfels, 26.03.2018, 10:58 Uhr
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