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02.10.2017 | CDU-Stadtratsfraktion
1. FC Kaiserslautern
Wann ist der richtige Zeitpunkt für drängende Fragen?
Im Antrag zur Zukunft des Fritz-Walter-Stadions hat die CDU-Fraktion bekanntlich in der Stadtratssitzung am 28. September mit über 25 konkreten Sachfragen den Einstieg in die zwingend notwendigen Analysen und Konzeptarbeiten rund um die weitere Entwicklung des Betzenbergs gestartet.
Die Diskussion im Stadtrat hat die hohe Sensibilität des Themas bewiesen und die teils emotional geführten Anmerkungen haben ebenso gezeigt, dass es offensichtlich auf zwingende Fragen noch keine Antworten gibt. Diese gilt es aber schnellstmöglich gemeinsam zu finden, im Interesse aller Beteiligten und Betroffenen. Bereits im Vorfeld hat die CDU viele intensive Gespräche geführt, unter anderem auch mit Vertretern des 1. FC Kaiserslautern selbst. Der 1. FCK hat aktuell Herausforderungen an allen Fronten: zuerst und am wichtigsten im sportlichen Bereich, dazu die bekannten finanziellen Aufgaben und in diesem Kontext auch alle denkbaren Fragestellungen zum Stadionbetrieb und der Stadionmiete. Diese Aufgaben müssen innerhalb kürzester Zeit auf einmal abgearbeitet werden. Spätestens Anfang des kommenden Jahres gilt es in den Lizenzanträgen für alle Ligen – dritte, zweite und erste Bundesliga – mit geeigneten Grundlage den Spielbetrieb zu sichern. Zu der gebotenen Betrachtung auch schwieriger Szenarien müssen auch unangenehme Fragen vom Stadtrat gestellt und beantwortet werden. „Ein elegantes Wegducken hilft niemandem“, ist sich das Fraktionsmitglied der CDU Michael Littig sicher. Zumal die Themenstellungen viel Zeit zur Aufbereitung und Analyse benötigen, noch mehr Zeit, um gute Entscheidungen vorzubereiten und zu treffen und unter Umständen Jahre, bis diese umgesetzt werden können. Weiteres Abwarten, wie von der SPD-geführten Koalition und von Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel angestrebt, ist mindestens grob fahrlässig und unverantwortlich. „Gute Politik hat die Aufgabe vorausschauend zu agieren. Und nicht erst zu reagieren, wenn die Zeit drängt und manche Handlungsoptionen hierdurch bereits unmöglich geworden sind“, meint Littig. Eines ist klar: vor jedem anderen Szenario gilt es zunächst alles seriös Machbare zu tun, damit der 1. FCK in Kaiserslautern und ganz konkret im Fritz-Walter-Stadion seine Zukunft sichern kann. Dies gelingt nur, wenn die Themen engagiert, übergreifend, lösungsorientiert und eben auch rechtzeitig angepackt werden. „Das Wissen darum, dass viele Verantwortliche Lösungen suchen, kann den Akteuren gerade jetzt den dringend notwendigen Rückhalt geben. Sportlich ist der 1. FCK am vergangenen Freitag mit dem fulminanten 3:0 Heimsieg vor stimmungsvoller Kulisse in Vorleistung gegangen. Nun muss die Politik ihre Hausaufgaben machen und Handlungssicherheit herstellen“, so Michael Littig weiter. Die CDU-Fraktion hat hiermit jedenfalls rechtzeitig begonnen und die Verantwortung für eine umsichtige Politik wahrgenommen.
aktualisiert von Tanja Sturmfels, 02.10.2017, 11:19 Uhr