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28.03.2019 | CDU-Stadtratsfraktion
Holzeinschlag im Stadtwald
Städtische Holzwirtschaft muss nachhaltiger werden
Wir sind der Auffassung, dass der Holzeinschlag in unserem Stadtwald nicht nachhaltig ist. Deshalb haben wir in der vergangenen Stadtratssitzung beantragt, dass die Stadtverwaltung Wirtschaftlichkeitsberechnungen für die städtische Holzwirtschaft erstellen soll und zusammen mit den aktuellen Holzpreisen vorstellt.
Im Zuge der letzten Haushaltsberatungen wurde deutlich, dass die Holzpreise tendenziell stagnieren und sogar fallen. Auf dieser Basis sollte dem Stadtrat eine Rentabilitätsrechnung vorgelegt werden. Wir fordern, dass der Holzeinschlag im Stadtwald von 8.800 auf maximal 5.000 Festmeter (fm) reduziert wird. Zur Erreichung der Vorgaben des bestehenden Forstwirtschaftsplans entstanden hohe Kosten für Fremdunternehmen, da die Stadtverwaltung mit eigenen Ressourcen nicht in der Lage ist die Zielvorgabe von 8.800 fm zu erreichen. Aus unserer Sicht ist es nicht ausreichend den Nutzen der Holzwirtschaft in Form von Verkaufserlösen, sowie die nur in Geld gemessenen Kosten zu vergleichen. Vielmehr ist im Rahmen einer Kosten-Nutzen-Analyse beispielsweise auch der Verbrauch von Umweltressourcen zu berücksichtigen. In jedem Kubikmeter Holz sind ca. 1.000 Kilogramm CO2 gespeichert. Vor allem große Bäume weisen die höchste Leistungsfähigkeit in Sachen Kohlendioxidspeicherung und Aufnahme auf. Vor diesem Hintergrund ist das Kriterium der nachhaltigen Holzwirtschaft nicht erfüllt, wenn die entnommenen Bäume lediglich nachgepflanzt werden. Wenn der Holzeinschlag im Stadtwald nicht deutlich reduziert wird, bleibt unser Waldbestand allenfalls quantitativ, nicht aber qualitativ stabil.
aktualisiert von Tanja Sturmfels, 28.03.2019, 11:59 Uhr