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21.06.2018
Bessere Baustellenkoordination muss mit mehr Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur einhergehen
Beim Personal am falschen Ende gespart

Bezug:
Rheinpfalz-Artikel „Baustellen-App soll kommen“ vom 19.06.2018

Zu dem in der gestrigen Stadtratssitzung erörterten Thema der Verkehrssituation erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Manfred Schulz:

„Es ist zu begrüßen, dass noch in dieser Woche eine Baustellen-App kommen soll, mit der Smartphone-Nutzer eine Info erhalten, wo und wann eine neue Baustelle eingerichtet wird. Diese ist sicherlich hilfreich. Sie ist aber kein Allheilmittel. Wichtiger ist und bleibt eine referatsübergreifende Verbesserung des Baustellenmanagements.

Wenn in dem Bereich Straßenbau und -unterhaltung in den letzten Jahren nicht so viele Stellen abgebaut worden wären, könnte es ein besseres Baustellenmanagement s schon längst geben. Hier werden von der Stadtspitze und der SPD-geführten Stadtratskoalition einfach die falschen Prioritäten gesetzt. Jetzt scheint man wieder zurück zu rudern und will evtl. doch wieder personell nachsteuern. Es ist einfach problematisch dass der für den städtischen Stellenplan zuständige Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD) oftmals am falschen Ende spart und danach erst mit erheblicher Verzögerung oder eben nur mit halber Kraft reagiert.

Der Oberbürgermeister hat da im Grunde noch Glück im Unglück. Da die Investitionen der Stadt in das städtische Straßennetz längst nicht auf dem Niveau sind, auf dem sie angesichts des bestehenden Sanierungsstaus eigentlich sein müssten, gibt es tendenziell auch weniger Baustellen als eigentlich nötig. Man mag sich gar nicht vorstellen, wie sich die ohnehin schon problematische Staulage in Kaiserslautern darstellen würde, wenn schlechte Baustellenkoordination auf noch mehr Baustellen trifft.

Die Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur in Kaiserslautern bleiben nach wie vor hinter den Notwendigkeiten zurück. Je länger der Oberbürgermeister diese aufgrund der Haushaltslage aufschiebt, desto größer werden die Schäden und damit nicht nur die Kosten, sondern auch die notwendigen Baumaßnahmen, Sperrungen und Staus.“ 
aktualisiert von Tanja Sturmfels, 21.06.2018, 11:12 Uhr